Nicht erst seit der aktuellen Energie- und Erdölkrise steigen die Preise für Erdgas, das nach wie vor ein beliebter Energieträger ist. Sie zeigen der Menschheit seit langem: fossile Brennstoffe sind endlich. Es wird Zeit, über Alternativen nachzudenken und, wenn die Gasleitungen schon gelegt sind, dabei vor allem auch einen genaueren Blick auf Biogas Anbieter zu werfen. Das deutschlandweite Netz zur Einspeisung von Biogas aus Biomasse jedenfalls wächst seit 2006 die ersten beiden Anlagen ans Netz gingen – und entspricht damit den Anforderungen der Bundesregierung, den Anteil an erneuerbaren Energien auf dem Energiemarkt deutlich zu erhöhen.
Nix dagegen – Biogas scheint eine Optimallösung zu sein
Nicht nur aus Kostengründen, vor allem aus ökologischem Antrieb heraus, setzen viele Kunden mittlerweile auf Biogas Anbieter. Dabei steht im Vordergrund, dass Biogas eine klimaneutrale Alternative zu fossilen Brennstoffen sein kann, da die Biomasse pflanzlicher Herkunft während des Wachstums entsprechend viel CO² verbraucht und somit für eine Reduktion des Gesamtvolumens an Kohlendioxid führt. Nichtsdestotrotz spielt auch die gewünschte Unabhängigkeit von Erdöllieferanten und deren Preiskalkulationen eine Rolle bei der Entscheidung für Biogas. Immerhin werden mehr als Dreiviertel das deutschen Erdgasverbrauchs importiert – und zwar aus politisch nicht immer stabilen Ländern. Biogas wird in der Regel vor Ort durch eine sinnvolle Verwendung von organischen Resten und nachwachsenden Rohstoffen produziert. Biomethan ist insofern eine ideale Alternative, die eine Verlagerung der Energiegewinnung ins eigene Land bewirkt – und somit zusätzliche Arbeitsplätze schaffen kann.
Und wem stinkt’s? Eigentlich keinem, wenn alles mit rechten Dingen zugeht
Das Thema Biogas ist trotz wachsender Popularität nach wie vor häufig ein ambivalentes. Immerhin werden Substanzen verarbeitet, über die man nicht einmal gerne spricht – Exkremente, andere biogene Abfälle wie Essensreste oder Klärschlamm. Eine andere Biomassequelle für die Herstellung von Biogas ist die Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen, den sogenannten “Energiepflanzen”, schnell wachsenden Pflanzen wie Mais, Raps oder Roggen, die dann sowohl zur Energiegewinnung wie auch zur Nahrungsmittelproduktion genutzt werden. Werden Bio-Energie-Anlagen effizient und gut konzipiert betrieben, droht den Anwohnern weder bei der ersten noch bei der zweiten Variante der Biogasgewinnung eine Geruchsbelästigung. Zwar entsteht das dann weiter zu veredelnde Gas in einem anaeroben Gärungsprozess, jedoch muss dies unter Luftabschluss geschehen. Allein dadurch ist gewährleistet, dass keine Gase nach außen dringen, die nicht auch von jedem durchschnittlichen landwirtschaftlichen Betrieb hervorgebracht werden könnten. Kommt es doch zu anderweitigen Geruchsbelästigungen, ist dies ein Hinweis darauf, dass die Anlage nicht betriebsgerecht gefahren wird oder andere Mängel vorliegen, die behoben werden müssen – eine regelrecht betriebene und gut konzipierte Biogasanlage verursacht also nicht mehr Gerüche als ein kleiner Bauernhof.
Günstige Preise in Aussicht
Stinken wird das Biogas vermutlich also nur denjenigen, die sich an der Abhängigkeit von Erdöl und Erdgas eine goldene Nase verdienen. Und die darf dann gerne auch einmal ein bißchen verschnupft sein. Denn unter dem Strich, wenigstens was den Endverbraucher angeht, macht es offenbar keinen Unterschied, ob Erdgas oder Biogas verwendet wird. Im Gegenteil: steigt der Anteil der Biogas Anbieter weiter wie in den vergangenen fünf Jahren, ist sogar eher mit günstigeren Preisen für Biogas zu rechnen.
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